„Made in Germany“ im Norden
Maschinen- und Anlagenbau - Über 100.000 Beschäftigte in Norddeutschland
it aktuell 945.000 fest angestellten Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 180 Milliarden Euro ist der deutsche Maschinen- und Anlagenbau der größte industrielle Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt. Die mittelständisch geprägte Branche exportiert 75 Prozent ihrer Maschinen und Anlagen in die ganze Welt. Das „Made in Germany" ist gerade im Maschinen- und Anlagenbau weiterhin das Markenzeichen, da neben Qualität, Zuverlässigkeit und Service auch das Thema individuelle Problemlösung und die Betrachtung der LCC (LifeCycle Costs) die Entscheidung der Investoren zugunsten deutscher Anbieter beeinflussen.
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Gründer-Förderung um über eine Milliarde Euro gekürzt
Jungunternehmer Der Gründungszuschuss hat vielen Menschen zurück ins Berufsleben geholfen. Nun wird die Starthilfe drastisch gekürzt – obwohl Experten sie als wirkungsvolles Instrument ansehen
Bundeswirtschaftsminister träumt von einem Land der Gründer. Die Bundesrepublik brauche einen Mentalitätswandel; wer pleite gehe, dürfe nicht mehr ein Kainsmal eingebrannt bekommen. Inzwischen scheint ein Sinneswandel eingesetzt zu haben. Jobsuchenden, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen wollen, wird der Zugang zu den Gründerzuschüssen künftig stark erschwert. Nach längerem Ringen zwischen Bund und Ländern bleibt es bei den dramatischen Kürzungen, die der Bundestag bereits im Oktober beschlossen hatte.
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Stimmungsbarometer Messe NORTEC
Der Maschinenbau boomt. Trotz Schuldenkrise sind die deutschen Maschinenbauer auf Wachstumskurs. Laut Prognosen wird die Branche 2012 um weitere vier Prozent wachsen. "Der deutsche Maschinenbau befindet sich auch langfristig im Aufwärtstrend. Die Grundstimmung in unserer Branche ist sehr zuversichtlich. Als erste Fachmesse im Jahr ist die NORTEC 2012 ein aussagekräftiges Stimmungsbarometer für eine der Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft", sagt Prof. Hans-Jürgen Dräger, Beiratsmitglied und Mitgründer der NORTEC. Die 13. Fachmesse für Produktionstechnik ist Norddeutschlands wichtigster Branchentreff und findet vom 25. bis 28. Januar auf dem Hamburger Messegelände statt.
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Gründer haben Angst vor dem Scheitern
Unternehmergeist Im EU-Vergleich gibt es zu wenig deutsche Firmengründer
Wer in diesen schwierigen, krisengebeutelten Zeiten ein Unternehmen gründet, der darf wohl als mutiger Optimist gelten. Davon gibt es überraschenderweise offensichtlich nicht wenige. Pro Quartal wurden und werden in Deutschland, will man den offiziellen Zahlen folgen, zwischen 70 000 und 80 000 Kleinunternehmen gegründet. Allein in Hamburg gibt es jährlich um die 20 000 neue Unternehmensanmeldungen. Die Jung-Unternehmer leisten überdies auch einen veritablen Beitrag zur positiven Arbeitsmarktentwicklung. Ihren Initiativen sind bis zu einer halben Million neue Stellen zu verdanken. Um so erstaunter liest man, dass die Deutschen im europäischen Vergleich in Sachen „Selbstständigkeitsinitiativen" keineswegs Spitze sind, sondern eher hinten liegen.
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Der Kunde steht im Mittelpunkt
Erfolgsgeschichte Vor 40 Jahren eröffnete Günther Fielmann sein erstes eigenes Augenoptik-Geschäft. Heute ist er Branchenprimus und denkt noch lange nicht ans Aufhören.
Von: Stefan Richter
Herr Fielmann, 1972, vor 40 Jahren haben Sie ihr erstes Geschäft eröffnet. Wenn Sie auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken: Was ist Ihr größter unternehmerischer Erfolg?
Heute verkaufen wir jede zweite Brille in Deutschland, 90 Prozent aller Deutschen kennen uns. Mehr als 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. 90 Prozent der Kunden, die bei uns einmal eine Brille gekauft haben, bleiben uns treu.
Hand aufs Herz: Hätten Sie das vor 40 Jahren zu träumen gewagt?
Nein, natürlich nicht. Als ich damals mein erstes Geschäft eröffnete, war die Augenoptik kartellähnlich organisiert. Die Preise waren regional einheitlich hoch. Einen Preiswettbewerb gab es kaum, höchstens einen Standortwettbewerb. Und die Kassenbrillen waren zeitlos hässlich. Wer nicht das Geld hatte, sich eine schicke Brille zu leisten, der trug sozusagen den Nachweis seines niedrigen Einkommens per Sozialprothese auf der Nase. Bei so einer Ausgangslage denken Sie noch nicht an die Erfolge von heute. (mehr...)
Herr Fielmann, 1972, vor 40 Jahren haben Sie ihr erstes Geschäft eröffnet. Wenn Sie auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken: Was ist Ihr größter unternehmerischer Erfolg?
Heute verkaufen wir jede zweite Brille in Deutschland, 90 Prozent aller Deutschen kennen uns. Mehr als 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. 90 Prozent der Kunden, die bei uns einmal eine Brille gekauft haben, bleiben uns treu.
Hand aufs Herz: Hätten Sie das vor 40 Jahren zu träumen gewagt?
Nein, natürlich nicht. Als ich damals mein erstes Geschäft eröffnete, war die Augenoptik kartellähnlich organisiert. Die Preise waren regional einheitlich hoch. Einen Preiswettbewerb gab es kaum, höchstens einen Standortwettbewerb. Und die Kassenbrillen waren zeitlos hässlich. Wer nicht das Geld hatte, sich eine schicke Brille zu leisten, der trug sozusagen den Nachweis seines niedrigen Einkommens per Sozialprothese auf der Nase. Bei so einer Ausgangslage denken Sie noch nicht an die Erfolge von heute. (mehr...)
Neu: Amphibien–Ferienhaus
Mit ihm muss die Camping-Tour nicht am Seeufer enden. Mit ihm kann sie auch auf dem See enden. Denn der Schwimm-Caravan des Unternehmensgründers und Industriedesigners Daniel Straub (30) ist an Land ein Wohnanhänger - der dank eines fünf PS starken Elektromotors aber auch auf dem Wasser bewegt werden kann.
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„Schulabbrecher darf es in unserer Gesellschaft nicht mehr geben“
Bis zum Jahr 2030 werden auch im Norden Tausende von Arbeitskräften fehlen - im Gespräch erläutert Volker Tschirch, Hauptgeschäftsführer des AGA-Unter- nehmensverbandes Hintergründe und Auswege aus dieser Entwicklung
Von Stefan Lipsky
Der Fachkräftemangel kommt nicht über Nacht über die deutsche Wirtschaft. Welche Schritte müssen jetzt unternommen werden?
Tschirch: Grundsätzlich brauchen wir einen Mentalitätswandel, um ältere und bewährte Arbeitnehmer davon zu überzeugen, wirklich bis zur Altersgrenze oder darüber hinaus tätig zu sein. Wir müssen uns um Frauen, junge Mütter und Jugendliche, auch mit Migrationshintergrund bemühen, sie in die Betriebe zu bekommen oder dort zu halten. (mehr...)
Der Fachkräftemangel kommt nicht über Nacht über die deutsche Wirtschaft. Welche Schritte müssen jetzt unternommen werden?
Tschirch: Grundsätzlich brauchen wir einen Mentalitätswandel, um ältere und bewährte Arbeitnehmer davon zu überzeugen, wirklich bis zur Altersgrenze oder darüber hinaus tätig zu sein. Wir müssen uns um Frauen, junge Mütter und Jugendliche, auch mit Migrationshintergrund bemühen, sie in die Betriebe zu bekommen oder dort zu halten. (mehr...)
Maritime Konferenz 2013 in Schleswig-Holstein
Die Nationale Maritime Konferenz kommt erneut nach Schleswig-Holstein. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel Ministerpräsident Peter Harry Carstensen mitteilte, sollen Land und Landeshauptstadt Kiel im übernächsten Jahr Gastgeber dieses hochkarätigen Branchentreffs sein. Zuletzt war Schleswig-Holstein im Jahr 2003 Ausrichter der Konferenz - damals in Lübeck. „Ich bin wirklich sehr froh, dass es uns erneut gelungen ist, dieses Gipfeltreffen der maritimen Wirtschaft in unser Land zu holen. Schleswig-Holstein ist der geborene Standort für eine solche Konferenz", sagte Carstensen heute in Kiel.
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Lager auf Zeit: Selfstorage
Der Trend zurück in die Stadt, steigende Mieten und die zunehmende Mobilität fördern die Entwicklung von Lagercontainern
Von Sabine Richter
Wohin mit Gegenständen, für die kein Platz in Wohnung oder Keller ist, mit platzraubenden Sportgeräten, geliebten Sammelstücken? Die Antwort heißt auch in Deutschland immer öfter Self Storage, Lagerräume, die auf Zeit gemietet werden können. Rund 70 Standorte und acht größere Unternehmen gibt es in der Bundesrepubik. In den USA, wo sich das Geschäftsmodell in den sechziger Jahren entwickelt hat, existieren über 60.000 Standorte. Zum einen, weil vielfach ohne Kellergeschoss gebaut wird, zum anderen, weil Amerikaner traditionell umzugsfreudig sind. In England bieten 800 Lagerhallen Platz, davon allein über 200 im teuren London. (mehr...)
Wohin mit Gegenständen, für die kein Platz in Wohnung oder Keller ist, mit platzraubenden Sportgeräten, geliebten Sammelstücken? Die Antwort heißt auch in Deutschland immer öfter Self Storage, Lagerräume, die auf Zeit gemietet werden können. Rund 70 Standorte und acht größere Unternehmen gibt es in der Bundesrepubik. In den USA, wo sich das Geschäftsmodell in den sechziger Jahren entwickelt hat, existieren über 60.000 Standorte. Zum einen, weil vielfach ohne Kellergeschoss gebaut wird, zum anderen, weil Amerikaner traditionell umzugsfreudig sind. In England bieten 800 Lagerhallen Platz, davon allein über 200 im teuren London. (mehr...)
Mehr Effizienz durch schlaue Planungssysteme
Daten-Analyse Durch die Prognosen von Meteolytix kann der Handel Einkauf und Lagerung besser aufeinander abstimmen
Von Tanja Nissen
Die Tomaten leuchtend rot. Die Champignons ohne Druckstellen und Verfärbungen. Solch frisches Gemüse wünschen sich Björn Christensen und Meeno Schrader immer im Supermarkt - und mit ihnen Millionen anderer Verbraucher. Nur dass die zwei Unternehmer aus Kiel auch eine Lösung anbieten, die verhindern soll, dass zu viel abgelaufene, vergammelte Ware in den Regalen liegt. Das ärgert nämlich nicht nur den Kunden, sondern auch den Einzelhändler. (mehr...)
Die Tomaten leuchtend rot. Die Champignons ohne Druckstellen und Verfärbungen. Solch frisches Gemüse wünschen sich Björn Christensen und Meeno Schrader immer im Supermarkt - und mit ihnen Millionen anderer Verbraucher. Nur dass die zwei Unternehmer aus Kiel auch eine Lösung anbieten, die verhindern soll, dass zu viel abgelaufene, vergammelte Ware in den Regalen liegt. Das ärgert nämlich nicht nur den Kunden, sondern auch den Einzelhändler. (mehr...)
Von Haferflocken zur Herstellung von Farben und Lacken
Firmenporträt Ihre regelmäßigen Exkursionen führt die egeb: Wirtschafts- förderung im Kreis Steinburg zu einem „Hidden Champion“: die Erfolgsgeschichte der Wilckens Farben
Die Geschichte der Farbenfabriken Wilckens beginnt vor über 150 Jahren als Grützmühle, Haferflocken-Produktion und Brauerei im holsteinischen Elmshorn. Damals wie heute lebt man vom Export - seinerzeit nach Skandinavien und England, heute in die ganze Welt. Nur die Produkte haben sich grundlegend verändert. Dr. Marcus Wilckens, der das Unternehmen mit über 150 Mitarbeitern in fünfter Generation gemeinsam mit seinem Bruder Michel führt: „Nach einem Großfeuer wurde der Betrieb 1909 nach Glückstadt verlegt und damals sehr modern - mit Dampfmaschinen - wieder aufgebaut. Als 1914 nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges unsere Export-Märkte wegbrachen, mussten sich unsere Vorfahren nach neuen Geschäftsfeldern umsehen." Man begann damals aus Italien und Spanien Eisenoxide einzukaufen, die auf den ehemaligen Getreidemühlen zu Trockenfarben verarbeitet wurden.
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Mehr erfolgreiche Fachmessen
Investitionen
Hamburg-Messe will sich an den Kraftfeldern der Region orientieren
sl
Mehr als 400 Millionen Euro hat die Hamburg-Messe bereits vor zehn Jahren in die Hand genommen, um das „Messegelände der Zukunft" zu bauen. Um diese „Jahrhundert"-Investition zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen, hat sich das Unternehmen am Hamburger Messeplatz im Jahr 2006 ein anspruchsvolles Zehnjahresprogramm auferlegt. Bernd Aufderheide, der seit 2004 die Geschicke der Messe lenkt: „Wir wollen unseren Umsatz bis 2016 auf 100 Millionen Euro verdoppeln, ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen und in der Internationalisierung unseres Messegeschäftes vorangekommen sein." (mehr...)
sl
Mehr als 400 Millionen Euro hat die Hamburg-Messe bereits vor zehn Jahren in die Hand genommen, um das „Messegelände der Zukunft" zu bauen. Um diese „Jahrhundert"-Investition zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen, hat sich das Unternehmen am Hamburger Messeplatz im Jahr 2006 ein anspruchsvolles Zehnjahresprogramm auferlegt. Bernd Aufderheide, der seit 2004 die Geschicke der Messe lenkt: „Wir wollen unseren Umsatz bis 2016 auf 100 Millionen Euro verdoppeln, ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen und in der Internationalisierung unseres Messegeschäftes vorangekommen sein." (mehr...)

