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Mehr erfolgreiche Fachmessen

Investitionen

| 19.12.2011 |

Hamburg-Messe will sich an den Kraftfeldern der Region orientieren

sl
Mehr als  400 Millionen Euro hat die Hamburg-Messe bereits vor zehn Jahren in die Hand genommen, um das „Messegelände der Zukunft" zu bauen. Um diese „Jahrhundert"-Investition zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen, hat sich das Unternehmen am Hamburger Messeplatz im Jahr 2006 ein anspruchsvolles Zehnjahresprogramm auferlegt. Bernd Aufderheide, der seit 2004 die Geschicke der Messe lenkt: „Wir wollen unseren Umsatz bis 2016 auf 100 Millionen Euro verdoppeln, ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen und in der Internationalisierung unseres Messegeschäftes vorangekommen sein."



Damit sollen starke Hamburger Veranstaltungen ins Ausland exportiert werden - bestes Beispiel: In den vergangenen Jahren wurden von der maritimen Weltleitmesse SMM Ableger in der Türkei und in Indien gegründet. Aufderheide: „Im Vordergrund dieser Aktivitäten steht immer, dass sie Hamburg nutzen müssen. Seitdem wir in Istanbul und Mumbai aktiv sind, haben sich auf der Hamburger SMM die Ausstellerzahlen aus diesen Ländern mehr als verdoppelt."


Das Unternehmens-Konzept beginnt bereits jetzt Früchte zu tragen - im Jahr 2010 machte die Hamburg Messe einen Umsatz von 76 Millionen Euro mit einem operativen Ergebnis von 13 Millionen Euro. Aufderheide: „Damit stehen wir äußerst gesund da und können ein Spitzenergebnis im deutschen Messewesen vorweisen."

Das Messe-Unternehmen legt seinen wirtschaftlichen Schwerpunkt zukünftig auf die Entwicklung erfolgreicher Fachmessen. Es will sich an den Kraftfeldern der Metropolregion orientieren und mit den Stärken des eigenen Portfolios punkten, wie zum Beispiel Themen aus dem Bereich Maritimes, der Luftfahrt-Industrie, LifeScience oder Erneuerbare Energien. Daher auch das Interesse an der Husumer Windmesse. Aufderheide: „Wir stehen mit der Husumer Messegesellschaft in Gesprächen."

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