Der Kunde steht im Mittelpunkt
Erfolgsgeschichte Vor 40 Jahren eröffnete Günther Fielmann sein erstes eigenes Augenoptik-Geschäft. Heute ist er Branchenprimus und denkt noch lange nicht ans Aufhören.
| 27.01.2012 |
Von: Stefan Richter
Herr Fielmann, 1972, vor 40 Jahren haben Sie ihr erstes Geschäft eröffnet. Wenn Sie auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken: Was ist Ihr größter unternehmerischer Erfolg?
Heute verkaufen wir jede zweite Brille in Deutschland, 90 Prozent aller Deutschen kennen uns. Mehr als 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. 90 Prozent der Kunden, die bei uns einmal eine Brille gekauft haben, bleiben uns treu.
Hand aufs Herz: Hätten Sie das vor 40 Jahren zu träumen gewagt?
Nein, natürlich nicht. Als ich damals mein erstes Geschäft eröffnete, war die Augenoptik kartellähnlich organisiert. Die Preise waren regional einheitlich hoch. Einen Preiswettbewerb gab es kaum, höchstens einen Standortwettbewerb. Und die Kassenbrillen waren zeitlos hässlich. Wer nicht das Geld hatte, sich eine schicke Brille zu leisten, der trug sozusagen den Nachweis seines niedrigen Einkommens per Sozialprothese auf der Nase. Bei so einer Ausgangslage denken Sie noch nicht an die Erfolge von heute.
Herr Fielmann, 1972, vor 40 Jahren haben Sie ihr erstes Geschäft eröffnet. Wenn Sie auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken: Was ist Ihr größter unternehmerischer Erfolg?
Heute verkaufen wir jede zweite Brille in Deutschland, 90 Prozent aller Deutschen kennen uns. Mehr als 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. 90 Prozent der Kunden, die bei uns einmal eine Brille gekauft haben, bleiben uns treu.
Hand aufs Herz: Hätten Sie das vor 40 Jahren zu träumen gewagt?
Nein, natürlich nicht. Als ich damals mein erstes Geschäft eröffnete, war die Augenoptik kartellähnlich organisiert. Die Preise waren regional einheitlich hoch. Einen Preiswettbewerb gab es kaum, höchstens einen Standortwettbewerb. Und die Kassenbrillen waren zeitlos hässlich. Wer nicht das Geld hatte, sich eine schicke Brille zu leisten, der trug sozusagen den Nachweis seines niedrigen Einkommens per Sozialprothese auf der Nase. Bei so einer Ausgangslage denken Sie noch nicht an die Erfolge von heute.
Woran haben Sie denn gedacht?
Mir hat die Diskriminierung über die Kassenbrille nicht gefallen. Das wollte ich ändern. Als Erstes habe ich die Kassenbrille schön gemacht. Das Einheitsmuster des Honecker-Designs wurde abgelöst durch 90 schicke, modische Modelle zum Nulltarif, einfach auf Rezept.
Warum konnten Sie dieses Angebot unterbreiten, andere Optiker aber offenbar nicht?
Das konnte ich, weil ich vorher in der Optik-Industrie gearbeitet hatte und um die Ex-Factory-Preise wusste. Fielmann hat die Kassenbrille schön gemacht und über günstige Preise Brillenmode demokratisiert.
Haben Sie bei Ihrer Revolution der Augenoptik manchmal Angst vor dem Scheitern gehabt?
Ich war mir der Sache sicher, weil wir von Anfang an den Kunden in den Mittelpunkt gestellt haben. Zunächst hat sich die Branche noch kräftig gegen uns gewehrt. Aber heute sind wir ein angesehenes Mitglied in den Innungen.
Der Coup gegen die Kassenbrille ist Ihnen gelungen. Wie wollen Sie die Erfolgsgeschichte Ihres Unternehmens in den nächsten Jahrzehnten fortschreiben?
Wie sich der Markt auch entwickelt, der Kunde steht bei uns immer im Mittelpunkt. Dessen Wünsche und Sehnsüchte möchten wir erfüllen. Dabei wollen wir weiterhin stets besser und günstiger sein als unsere Mitbewerber.
Das wollen alle anderen Augenoptiker auch.
Hehre Ansprüche lassen sich leicht formulieren, die Umsetzung ist schwer. Wir lassen uns an Taten messen. Nehmen Sie die Drei-Jahres-Garantie, die wir in der Branche eingeführt haben. Früher war der Kunde auf die Kulanz der Augenoptiker angewiesen, heute hat der Kunde einen Rechtsanspruch. Oder nehmen Sie die Geld-Zurück-Garantie. Wir versprechen unseren Kunden grundsätzlich den günstigsten Preis und stehen dafür gerade. Solche Garantien sind nur zu erfüllen, wenn das Unternehmen optimal aufgestellt ist, wenn die Qualität und vor allem wenn das Personal stimmt. So konnten wir auch die Zufriedenheitsgarantie einführen:
Lesen Sie weiter in unserer aktuellen Ausgabe. Fordern Sie Ihre Leseprobe an unter info@missler-online.de
Mir hat die Diskriminierung über die Kassenbrille nicht gefallen. Das wollte ich ändern. Als Erstes habe ich die Kassenbrille schön gemacht. Das Einheitsmuster des Honecker-Designs wurde abgelöst durch 90 schicke, modische Modelle zum Nulltarif, einfach auf Rezept.
Warum konnten Sie dieses Angebot unterbreiten, andere Optiker aber offenbar nicht?
Das konnte ich, weil ich vorher in der Optik-Industrie gearbeitet hatte und um die Ex-Factory-Preise wusste. Fielmann hat die Kassenbrille schön gemacht und über günstige Preise Brillenmode demokratisiert.
Haben Sie bei Ihrer Revolution der Augenoptik manchmal Angst vor dem Scheitern gehabt?
Ich war mir der Sache sicher, weil wir von Anfang an den Kunden in den Mittelpunkt gestellt haben. Zunächst hat sich die Branche noch kräftig gegen uns gewehrt. Aber heute sind wir ein angesehenes Mitglied in den Innungen.
Der Coup gegen die Kassenbrille ist Ihnen gelungen. Wie wollen Sie die Erfolgsgeschichte Ihres Unternehmens in den nächsten Jahrzehnten fortschreiben?
Wie sich der Markt auch entwickelt, der Kunde steht bei uns immer im Mittelpunkt. Dessen Wünsche und Sehnsüchte möchten wir erfüllen. Dabei wollen wir weiterhin stets besser und günstiger sein als unsere Mitbewerber.
Das wollen alle anderen Augenoptiker auch.
Hehre Ansprüche lassen sich leicht formulieren, die Umsetzung ist schwer. Wir lassen uns an Taten messen. Nehmen Sie die Drei-Jahres-Garantie, die wir in der Branche eingeführt haben. Früher war der Kunde auf die Kulanz der Augenoptiker angewiesen, heute hat der Kunde einen Rechtsanspruch. Oder nehmen Sie die Geld-Zurück-Garantie. Wir versprechen unseren Kunden grundsätzlich den günstigsten Preis und stehen dafür gerade. Solche Garantien sind nur zu erfüllen, wenn das Unternehmen optimal aufgestellt ist, wenn die Qualität und vor allem wenn das Personal stimmt. So konnten wir auch die Zufriedenheitsgarantie einführen:
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