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Ostsee: In Port Olpenitz läuft ein Insolvenzverfahren

| 27.01.2012 |

Über den Projektentwickler des Ferien-Resorts Port Olpenitz, die Port Olpenitz GmbH, ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Dies teilt der vom Amtsgericht Berlin zum Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Rainer Eckert mit. Mitte Oktober vergangenen Jahres musste die Port Olpenitz GmbH Insolvenz beantragen. Anlass  war nach Informationen unserer Zeitung, dass die HSH Nordbank die Konten der Port Olpenitz GmbH  gesperrt hatte und somit  Handwerkerrechnungen nicht mehr bezahlt werden konnten.


Bereits zuvor hatten sich  die beiden Gesellschafter und Haupt-Geldgeber der Port Olpenitz GmbH - die Harm Invest GmbH aus Berlin und die US-amerikanische EQK Port Olpenitz, Inc. - zerstritten. Der Schuldenstand der Gesellschaft liegt   insgesamt bei etwa 27 Millionen Euro. „Wir haben die vergangenen drei Monate zu einer umfassenden Bestandsaufnahme genutzt und das Interesse möglicher Investoren sondiert", sagte Insolvenzverwalter Eckert. „Das Interesse ist da, jetzt geht es darum, für die Interessenten möglichst attraktive und realisierbare Pakete zu schnüren."  Derzeit gliedern Eckert und sein Team das Projekt in sinnvolle Bauabschnitte, die dann einzeln Investoren angeboten werden sollen. Wie Sebastian Glaser, ein Sprecher der Kanzlei Eckert, auf Anfrage  unserer Zeitung erklärte, habe die Eröffnung des Verfahrens keine unmittelbaren Auswirkungen für die Arbeit der Gesellschaft. Auch seien Käufer und mögliche Investoren nicht verunsichert.


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