Eine „Lange Nacht“ lang zu Gast bei der Industrie
Premiere Zum ersten Mal findet am 9. Februar in Schleswig-Holstein eine „Lange Nacht der Industrie“ statt.
| 27.01.2012 |
Organisatoren sind die IHK zu Kiel und der Hamburger Veranstalter Jürgen Henke, die einen Blick in die Produktionsanlagen von 14 Unternehmen im ganzen Land bieten. „Mit dieser Aktion wollen wir gute und Markt führende Industriebetriebe im Land vorstellen. Industrie ist heute etwas anderes als vor 50 Jahren. Industrie hat heute nichts mehr mit Schmutz und Lärm zu tun - Industrie ist Hightech", so Dr. Martin Kruse von der IHK.
Die IHK zu Kiel hat sich mit dieser Veranstaltung zum Ziel gesetzt, die Industrie der Region bekannter zu machen. Gleichzeitig möchte sie demonstrieren, wie viel Karriere- und Entwicklungspotenzial für Schüler, Studenten und Arbeitnehmer vorhanden ist. Die Wirtschaftskraft der Region beschränkt sich jedoch nicht auf die maritime Wirtschaft, sondern bietet eine Vielzahl spannender Betriebe, deren Produkte und Prozesse die qualifizierten Mitarbeiter präsentieren. So ist Kiel die einzige Stadt weltweit, in der zwei namhafte Lokomotivhersteller aktiv sind - eine Tatsache, die kaum bekannt ist.
Interessierte können sich 14 Unternehmen von innen ansehen, vorausgesetzt sie haben sich unter www.lange-nacht-der-Industrie.de angemeldet. Denn pro Firma können nur 40 Personen in Bussen mitgenommen werden. Veranstalter Jürgen Henze: „Unser Ziel ist, die teilnehmenden Unternehmen als Arbeitgeber und Ausbilder wahrnehmbar zu machen. Außerdem wollen wir die zentrale Rolle der Industrie deutlich machen. Und nicht zuletzt ihr Image verbessern." Im vergangenen Jahr hat Henze bereits in sechs Bundesländern „Lange Nächte der Industrie" erfolgreich durchgeführt. Unternehmer Henze, der in seiner 1994 gegründeten Prima Events GmbH zwölf Mitarbeiter beschäftigt: „Unsere Veranstaltungen sind ein echter Hamburger Export-Artikel geworden." In Norddeutschland finden am 8. November in Hamburg und am 15. November in Bremen weitere „Lange Nächte der Industrie" statt. sl

